Unsere Partner

Gemeinsam mehr erreichen

 

Institutionen und Einrichtungen mit denen wir eHealth in Bayern weiter entwickelt haben.

DGTelemed

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed) ist eine bundesweite Vereinigung zur Förderung, Verbreitung, und Publizierung moderner, innovativer Entwicklungen, Lösungen und Produkte in der Telemedizin. Sie versteht sich als Fachgesellschaft für Telemedizin, die Experten der Telemedizin organisiert und zusammenführt. Die DGTelemed ist Plattform für den Erfahrungsaustausch von Experten und organisiert diesen. Mitglieder sind Krankenhäuser, Ärzte, Wissenschaftler, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen der Medizintechnik und Pharmazie, Beratungs- und Dienstleistungs-unternehmen, Krankenkassen, ärztliche Körperschaften, IT-Unternehmen und weitere Institutionen und Persönlichkeiten. Die DGTelemed fördert die Kontakte ihrer Mitglieder untereinander sowie mit Partnern aus Politik, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Wirtschaft im deutschen und internationalen Gesundheitsmarkt.

Zentrum für Telemedizin e.V. Bad Kissingen

Der Verein Zentrum für Telemedizin e.V. soll breit gefächert über Telemedizin, insbesondere in ländlichen Regionen informieren und die Verbreitung von Entwicklungen unterstützen. Hierzu sollen regionale, überregionale und internationale Partnerschaften aufgebaut werden, um Entwicklungen voran zu bringen und schnell in die Anwendung zu führen.

gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH

Die gematik mbH ist ein Beteiligungsunternehmen der Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens und wurde im Jahr 2005 gegründet. Ihr gesetzlicher Auftrag ist die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen, der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sowie der zugehörigen Telematikanwendungen für die Datenkommunikation zwischen Versicherten, Heilberuflern und Kostenträgern. Die gematik entwickelt die für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte notwendigen übergreifenden IT-Standards für den Aufbau und den Betrieb einer gemeinsamen Kommunikations-Infrastruktur aller Beteiligten im Gesundheitswesen. Für den künftigen Wirkbetrieb ist sie Testzentrum und Zulassungsstelle für industrielle Komponenten und Dienste der Telematikinfrastruktur und trägt die Betriebsverantwortung.

Praxisnetz GO IN e.V.

Das Praxisnetz GO IN e.V. ist mit 464 Netzärzten (Fach- und Hausärzte) eines der größten Praxisnetze in Deutschland. Die Praxisnetzärzte von GO IN arbeiten mit allen Gesundheitsdienstleistern der Region (z.B. Krankenhäusern, Sozialen Diensten, Apotheken und Krankengymnasten, etc.) eng zusammen.

Hochschule Ansbach

Die Hochschule Ansbach ist als jüngste Hochschule in Bayern mittlerweile dynamisch auf annähernd 3.000 Studierende gewachsen. Von Beginn an wurde das Thema Telemedizin im Studiengang „Betriebswirtschaft“ im Schwerpunkt Gesundheitsmanagement verankert. Mit dem Aufbau neuer Studiengänge wie „Industrielle Biotechnologie“ und „Biomedizinische Technik“ konnten zusätzliche Kompetenzen an der Hochschule etabliert werden. Im Medienstudiengang „Ressortjournalismus“ ist das Fach Telemedizin Lehrinhalt. Dabei wurden verschiedene Initiativen aktiv unterstützt, so z.B. das Schlaganfall-Projekt „STENO“ in Nordbayern. Auch in „Multimedia und Kommunikation“ werden telemedizinische Aspekte vermittelt.
Insgesamt kann sich damit die Hochschule Ansbach mit ihrer multimedialen Ausrichtung und ihrer ingenieurwissenschaftlichen Kompetenz im Feld der Telemedizin einbringen.

Studiengang Biomedizinische Technik der Hochschule Ansbach

In der Biomedizinischen Technik (engl. Biomedical Engineering) werden Geräte, Systeme oder Software entwickelt, um die moderne Medizin zu unterstützen. Der Bachelor-Studiengang Biomedizinische Technik (Biomedical Engineering) wurde erstmalig im Wintersemester 2009/10 angeboten und ist der erste eigenständige Studiengang der (Bio-)Medizinischen Technik an Fachhochschulen/ Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Der Studiengang ist interdisziplinär und praxisnah geprägt: Es werden Grundlagen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, diagnostische und therapeutische Fragestellungen aus der Medizin, aber auch Inhalte aus der Betriebswirtschaftslehre und wichtige rechtliche Aspekte behandelt.

Hypertoniezentrum München, Excellence Centre of the European Society of Hypertension

Das Hypertoniezentrum ist von der Europäischen Fachgesellschaft ausgezeichnet als Hypertension Excellence Center of the European Society of Hypertension (ESH). Es steht unter der Leitung von Prof. Middeke, der bereits seit über 30 Jahren in der Hypertonieforschung tätig ist.

IDC Forschungsinstitut der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth

Die Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) für angewandte Wissenschaften bietet in der Wachstumsbranche Gesundheits- und Sozialwirtschaft drei Bachelor Studiengänge an der Schnittstelle Pflege, Technik, Ethik und Ökonomie an. Das an der WLH ansässige Forschungsinstitut IDC ist in verschiedenen Forschungsprojekten in Bereichen der Telematik, der Telemedizin und dem TeleCare-Bereich tätig. Im Rahmen des BMBF-geförderten Spitzenclusters Medical Valley EMN ist das IDC Mitglied im Projektverbund „Barrierefreie Gesundheitsassistenz“, das mit der Erforschung eines kombinierten Produkt-/Dienstleistungssystem zur Betreuung selbstständiger und demenziell veränderter Senioren (TeleCare) beauftragt ist. Forschungsergebnisse werden u. a. in die Lehrfächer „E-health“ und „Ambient Assited Living“ transferiert. Ziel ist es, künftige Absolventen zu befähigen telemedizinische Versorgungskonzepte und entsprechende Dienstleistungen selbständig zu entwickeln.

Institut für Akademische Weiterbildung der Technische Hochschule Ingolstadt

Das Institut für Akademische Weiterbildung bietet Berufstätigen die ideale Möglichkeit der Weiterbildung. Hier können sowohl ausgebildete Fachkräfte berufsbegleitend einen Bachelorabschluss erwerben sowie Akademikerinnen und Akademiker ihr Profil mit einem Masterabschluss abrunden.

Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns sorgt gemeinsam mit ihren Mitgliedern, den über 24.000 bayerischen Ärzten und Psychotherapeuten, als Körperschaft des öffentlichen Rechts für die flächendeckende ambulante Versorgung in diesem Bundesland. Dabei gilt es in allen Bereichen, wie auch in der Gesundheitstelematik, die Balance zwischen der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben und der Interessensvertretung unsere Mitglieder zu halten. Telematik und Heilkunst sind bei dieser Aufgabe keine Widersprüche, sondern essenzielle Mittel zur Ausübung der ärztlichen Tätigkeit. Künftige technologische Innovation konstruktiv und mit Bedacht zu begleiten, ist eine Herausforderung.

Klinikum Ingolstadt

Medizinische Kompetenz, erstklassige Versorgung und individuelle Betreuung – im Klinikum Ingolstadt ist jeder Patient in guten Händen. Bestmögliche Behandlung und Therapie garantieren die national und international anerkannten Mediziner in den Kliniken und Instituten sowie den Belegkliniken. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Spezialisten ermöglicht umfassende medizinische Betreuung und Beratung. Auch in unvorhersehbaren Notfällen ist stets ein Spezialist vor Ort, und kurze Transportwege erhöhen den Komfort.

Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Der Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, geleitet von Prof. Dr. Oliver Schöffski, beschäftigt sich in Forschung und Lehre insbesondere mit den ökonomischen und organisatorischen Fragen des deutschen Gesundheitswesens. Hauptarbeitsgebiete in der Forschung sind die Versorgungsforschung sowie die Bewertung von Maßnahmen jeder Art im Gesundheitswesen, die sogenannten gesundheitsökonomischen Evaluationen. Zu diesen Maßnahmen zählen auch telemedizinische Versorgungskonzepte und AAL-Technologien. Darüber hinaus besteht im Rahmen der Lehre ein großes Engagement in der berufsbegleitenden Weiterbildung von Fach- und Führungskräften des Gesundheitswesens. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2013 ein ergänzendes Wahlmodul „Altersgerechte Assistenzsysteme und AAL“ ins Leben gerufenen.

Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München

Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik besteht seit 26 Jahren. Gegründet wurde er ursprünglich im Jahr 1987 an der Universität Hohenheim. 2002 folgte Prof. Dr. Helmut Krcmar dem Ruf der Technischen Universität München, wo der Lehrstuhl an der Fakultät für Informatik angesiedelt ist. Seitdem ist der Lehrstuhl kontinuierlich gewachsen, im Januar 2014 umfasste er 32 Mitarbeiter. Diese werden in jeweils einer von vier Forschungs-Clustern, die von einem Forschergruppenleiter betreut werden, zugeordnet.

NEVAS: Das Neurovaskuläre Versorgungsnetzwerk für Südwestbayern

NEVAS, beschlossen durch den bayerischen Krankenhausplanungs-ausschuss und finanziert durch die bayerischen Kostenträger, ist ein Zusammenschluss der drei neurovaskulären Zentrumskliniken, Klinikum der Universität München, Klinikum Ingolstadt und Bezirkskrankenhaus Günzburg sowie 15 regionalen Kooperationskliniken auf Landkreisebene. NEVAS hat den Auftrag, in der Region Südwestbayern eine flächendeckende Versorgung von Schlaganfallpatienten auf höchstem Niveau sicher zu stellen. NEVAS stellt eine Weiterentwicklung der klassischen telemedizinischen Schlaganfallnetzwerke dar. So sind in NEVAS neben den klassischen Modulen wie z.B. dem Aufbau einer Versorgungsstruktur für Schlaganfallpatienten vor Ort, oder die telemedizinische Akutbeurteilung eines Patienten durch einen Schlaganfallspezialisten der beratenden Zentren, auch die spezialisierte Neurovaskuläre Maximalversorgung berücksichtigt. Dies wird durch gezielte Verlegungen von Patienten innerhalb des Netzwerkes erreicht. NEVAS kann als Blaupause betrachtet werden, wie moderne vernetzte Medizin in der Fläche gelebt werden kann.

Netzwerk Medizintechnik der Hochschule Landshut

Das anwendungsorientierte Netzwerk Medizintechnik der Hochschule Landshut umfasst Partner aus den Bereichen der Medizin, Wissenschaft und Politik. Inhaltlich werden im Netzwerk vielfältige Veranstaltungsformen mit medizinischen Applikationen, vor allem im Bereich minimalinvasive Bildgebung, Point of Care-Geräte für den Notfalleinsatz, Neue Werkstoffe, medizinische Assistenz-Systeme sowie Anwendungen in Telemedizin und Datenvernetzung behandelt. Ein Fokus liegt auf der Vernetzung regionaler Unternehmen, die die Medizintechnik als Geschäftsfeld stärken und weiter ausbauen möchten. Neben gemeinsamem Technologiescouting mit Kliniken, Rettungsdiensten und Anwendern von Medizintechnik sowie der Initiierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben stellt ein weiterer Schwerpunkt die Qualifizierung von Unternehmen im Bereich Qualitätsmanagement sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit dar.

Privates Tele-Ophthalmologisches Institut Erlangen (TOI) im Medical Valley Center

Das private Tele-Ophthalmologische Institut Erlangen ist ein Zusammenschluss von Augenärzten, die telemedizinisch Bilder und Daten augenärztlich befunden. Damit ist es möglich Tele-Augenkonsile in Kooperation mit der Talkingeyes & more GmbH für internistische, allgemeinärztliche oder neurologische Einrichtungen und umfassende Augenvorsorgeuntersuchungen mit telemedizinischer Befundung in Betrieben, Sportvereinen und Alten- und Pflegeheimen durchzuführen. Die Untersuchungen des Tele-Augenkonsil basieren auf spezielle photographische Aufnahmen des Augenvorderabschnittes und des Augenhinterabschnittes, auf Untersuchungen der Sehschärfe, der Kontrastsensitivität, des Stereosehens, des Augeninnendrucks und des Gesichtsfeldes. Damit ergibt sich ein sehr valides Bild hinsichtlich der Sehfähigkeit, möglicher retinaler Gefäßveränderungen, sehkraftbedrohender Frühveränderungen wie Glaukom oder Makuladegeneration oder Degeneration retinaler Neurone bei neurodegenerativen Erkrankungen wie M. Parkinson, Multipler Sklerose oder M. Alzheimer. Die aufgenommenen Bilder und Daten werden von einem Facharzt für Augenheilkunde telemedizinisch befundet und in einem Arztbrief zusammengefasst. Alle Bilder und Befunde sind mit Patienteneinverständnis weiterbehandelnden Ärzten zugänglich. Seit 2002 wurden damit mehr als 70.000 Patienten untersucht. Das Tele-Ophthalmologische Institut Erlangen verknüpft seit vielen Jahren Augenheilkunde mit moderner Informationstechnologie und bietet Wissen und Erfahrung im Bereich Augen- und Gesundheitsvorsorge. Das Tele-Ophthalmologische Institut Erlangen arbeitet zusammen mit der Talkingeyes&more GmbH, dem Lehrstuhl für Mustererkennung, dem Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik, dem Institut für Sportwissenschaft und Sport, dem Interdisziplinären Institut für augenheilkundliche Präventivmedizin und Imaging der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und zahlreichen niedergelassenen Augenärzten, Allgemeinärzten und Internisten (Kardiologen) in ganz Deutschland. Das Konzept wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet: 2006 Medizintechnik-Preis der Stadt Erlangen, 2008 eHealth-Preis der Universität Bayreuth und 2012 Karl-Storz Telemedizin Preis. Tele-Augenkonsil ist modular aufgebaut und hat mehrere Untersuchungsmöglichkeiten, die je nach Aufgabenstellung zusammengesetzt werden können.

Das Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern STENO

Das Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern STENO ermöglicht in der Versorgungsregion Nordbayern und Südthüringen eine flächendeckend gleichwertige Behandlung von Schlaganfallpatienten nach modernsten Maßstäben. STENO ist als Teil der Regelversorgung im Bayerischen Krankenhausplan verankert und wird von den bayerischen Kostenträgern finanziert. Unter der Koordination der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen kooperieren 18 Kliniken der Regel- und Schwerpunktversorgung in Mittel-, Ober- und Unterfranken, der Oberpfalz sowie Südthüringens mit den überregionalen Schlaganfallbehandlungszentren in Bayreuth, Erlangen und Nürnberg. Die drei Zentren stellen in wechselnder Dienstbereitschaft rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr in der Schlaganfallbehandlung erfahrene Neurologen für die telekonsiliarische Beurteilung und Behandlung akuter Schlaganfälle in den Kliniken des Netzwerks. Zudem wurde in jedem Krankenhaus des Netzwerks eine Stroke Unit eingerichtet. Hier werden die Patienten von einem spezialisierten interdisziplinären Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten betreut. Im Falle einer erforderlichen Verlegung stehen die drei Zentren mit allen Möglichkeiten der Maximalversorgung zur Verfügung. Das Gesamtnetz ist für sein einheitliches einrichtungsübergreifendes Qualitätsmanagement nach der international gültigen Qualitätsnorm DIN EN ISO-Norm 9001:2015 zertifiziert.

Technische Hochschule Deggendorf
Technische Hochschule Deggendorf

Mit tiefen Wurzeln in ihrer niederbayerischen Heimat hat sich die Technische Hochschule Deggendorf seit 1994 zur erfolgreichsten Fachhochschul-Neugründung der 90er Jahre in Bayern entwickelt. Diesen Erfolg konnte im Gründungsjahr keiner erahnen. Die Zukunft immer fest im Blick, hat es die Technische Hochschule Deggendorf aber geschafft: mit dem sukzessiven Aufbau attraktiver Studienfelder, ergänzt durch ein ansprechendes Weiterbildungsangebot, intensiver Forschungstätigkeit und Wissens- und Technologietransfer zur regionalen Wirtschaft, Aufgreifen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Trends und die Pflege regionaler und internationaler Kontakte.

Wir leben eine grenzenlose Hochschule

Heute studieren über 8.000 junge Menschen an den Studienorten in Deggendorf, Pfarrkirchen und Cham. Mehr als 30 Prozent davon kommen aus der ganzen Welt zum Studium nach Niederbayern. Die Lehre konzentriert sich auf die Bereiche Wirtschaft, Technik, Digitalisierung und Gesundheit. In diesen Feldern werden zahlreiche Bachelor- und Masterprogramme angeboten, auch im Weiterbildungsbereich. Alle Studiengänge erfüllen nationale sowie internationale Qualitätsstandards. Neben dem Hauptcampus in Deggendorf bietet die THD mit ihren Studienstandorten in Pfarrkirchen und Cham eine weitere großartige Möglichkeit einen Bachelor- und/oder Masterabschluss zu erlangen. Wer ein Studium gerne auf Englisch und in einem multikulturellen Umfeld absolvieren möchte, wird insbesondere am European Campus Rottal-Inn und am Campus Cham fündig.

Vorreiter in Wissens- und Technologietransfer

Mit der Stadt und der Region Bayerischer Wald verbindet die Hochschule ein starker Zusammenhalt. War Deggendorf vor der Hochschulgründung ein eher verschlafenes Städtchen, präsentiert sie sich heute jung und modern mit einem bunten Stadtbild, das verschiedene Kulturen und Nationen in sich vereint. Die Präsenz der Studierenden ist deutlich spürbar. Stadt und Hochschule sind gemeinsam gewachsen. Auch der Bayerische Wald profitiert von der Wissenschaft. 2009 öffnete in Teisnach der erste von heute elf Forschungs- und Technologie Campus. Mit dem Konzept der Technologie Campus nimmt die Hochschule in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Kommune eine klare Vorreiterrolle ein. Gemeinsam tragen sie dazu bei, dass Firmen in Forschung, Entwicklung und Beratung unterstützt und dadurch jungen qualifizierten Menschen neue Perspektiven geschaffen werden können.

Bodenständig, aber immer offen für Neues

Ihre Zukunft ganz klar gestaltet hat die THD immer dann, wenn sie vorhandene Chancen genutzt und mit außergewöhnlichen Ideen und deren zügiger Umsetzung überrascht hat. So war 2013 die Bewerbung um den Titel „Technische Hochschule“ ein wichtiger und erfolgreicher Schritt ihres Werdegangs. 2015 entstand auf Anregung der THD eine weitere Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Und auch der 2015 eröffnete internationale Campus in Pfarrkirchen hat alle Erwartungen übertroffen. Für den amtierenden Präsidenten Prof. Dr. Peter Sperber ist der Erfolg der Deggendorfer Hochschule ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren: „Wir haben uns hier in Deggendorf immer mächtig ins Zeug gelegt, haben nicht lockergelassen und sind auch mal unkonventionelle Wege gegangen.“

Kreativ, intelligent, verantwortungsbewusst

All diese Wege hat die THD natürlich nicht ohne ein langfristiges Ziel beschritten. 10.000 Studierende bis 2030, das ist die Vision. Dass dieses Ziel keine Utopie mehr ist, hat sich im Herbst 2019 bestätigt. Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat grünes Licht für das nächste große Projekt gegeben. Der Aufbau eines Digitalisierungszentrums ist in vollem Gange und hat mit der Gründung der Fakultät Angewandte Informatik mit einer Gesamtkapazität von 1.000 weiteren Studierenden begonnen.

Familiäres Campusleben

Die Atmosphäre am Campus ist, trotz raschen Wachstums, immer noch familiär. Deggendorf bringt als Hochschulstadt viele Vorteile mit. Die Wege zwischen Campus, Stadtgebiet und Wohnheimen sind kurz und auch zu Fuß erreichbar. Aufgrund der Nähe zur Donau und zum Bayerischen Wald bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung an. Auch die günstige Verkehrsanbindung lädt zu Ausflügen in ganz Bayern ein. Die moderaten Wohn- und Lebenshaltungskosten sind für viele Studierende ein weiterer Pluspunkt. Auch an der Hochschule selbst ist mit Musikfestivals, Konzerten, Theater und Vereinsleben ein umfangreiches Programm geboten. Im Hochschulsport können Leistungssportler in vielen Sportarten an Wettkämpfen teilnehmen, z.B. an den bayerischen und deutschen Hochschulmeisterschaften. Das Interesse der Studierenden ist groß und so konnte sich die THD in den vergangenen Jahren mit etlichen Titeln krönen. Studentische Vereine beteiligen sich rege an der Gestaltung des Campuslebens. Fast 20 Vereine verschiedener Fachrichtungen bieten den Studierenden in Deggendorf sowie in Pfarrkirchen Gelegenheit, sich zu engagieren, neue Freunde kennen zu lernen und Spaß zu haben.