Bayerische TelemedAllianz · Internationale Zusammenarbeit

Digitale Versorgung auch international gemeinsam entwickeln.

Für Ärztinnen und Ärzte, Praxen und Kliniken in Österreich, der Schweiz und darüber hinaus.

Sie möchten Fachwissen über Standorte hinweg verfügbar machen, Patientinnen und Patienten nach einem Klinikaufenthalt aus der Distanz begleiten oder ein digitales Versorgungsprojekt aufbauen? Die BTA lädt Sie ein, dafür gemeinsam passende Abläufe, digitale Kommunikation und Schulungen zu entwickeln – innerhalb Ihres Landes oder mit Partnern über Landesgrenzen hinweg.

Ihr Nutzen als internationaler Partner

Was können wir gemeinsam für Ihre Einrichtung entwickeln?

KI Symbolbild: Fachleute planen gemeinsam ein Gesundheitsprojekt.

01 · Zusammenarbeit

Ihr internationales Vorhaben konkretisieren

Eine österreichische Klinik möchte die Nachsorge mit niedergelassenen Ärzten abstimmen; ein Schweizer Versorgungsnetz möchte Fachwissen standortübergreifend einbinden. Gemeinsam lassen sich Zielgruppe, Aufgaben, Partner und ein überschaubarer Pilot beschreiben. Die BTA bringt Erfahrungen aus Versorgungsprojekten in diese Planung ein.

KI Symbolbild: Medizinische Fachkräfte bereiten eine digitale Rücksprache vor.

02 · Zusammenarbeit

Fachwissen über Distanz verbinden

Für eine Fallbesprechung zwischen Spital und Praxis oder die Rücksprache eines Teams vor Ort braucht es einen verlässlichen Ablauf. doccura und CaringEyes bieten konkrete Ausgangspunkte, um Videokommunikation und die Einbindung entfernter Expertise für Ihren Anwendungsfall zu prüfen.

KI Symbolbild: Ein Team lernt die Anwendung digitaler Werkzeuge.

03 · Zusammenarbeit

Teams vor Ort handlungsfähig machen

Ein gemeinsames Schulungskonzept kann Ärzte, Pflegekräfte, therapeutische Teams und Projektverantwortliche auf digitale Zusammenarbeit vorbereiten. Lernziele, Sprache und Beispiele werden am Einsatzland ausgerichtet. BTA-Erfahrung in der Weiterbildung bildet dafür eine fachliche Grundlage.

KI-generierte Symbolbilder. Die folgenden Anwendungsfälle sind Vorschläge für gemeinsame Vorhaben.

BTA Bildungsangebot kennenlernen

Ausgewählte Referenzen

Digitale Lösungen als Ausgangspunkt für Ihr Vorhaben.

Für Partner aus Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern: Lernen Sie die BTA-Lösungen kennen und besprechen Sie, wie sie zu Ihren medizinischen Abläufen passen.

Digitale Kommunikation

doccura

Medizinische Gespräche und Abstimmungen brauchen verlässliche digitale Kontaktmöglichkeiten.

Ansatz
Eine browsergestützte Videosprechstunde unterstützt Gespräche zwischen medizinischen Einrichtungen, Fachkräften und Patienten.
BTA-Beitrag
Die Bayerische TelemedAllianz steht als Anbieter hinter doccura.
Stand und Einordnung
Öffentlich angebotenes Produkt. Die Produktseite erläutert Funktionen, Anwendung und Support. Ein Angebot in Deutschland ersetzt keine Prüfung der Einsatzbedingungen in einem anderen Land.
Für internationale Partner
Für Ihre Ordination, Praxis oder Klinik: einen Pilot für geeignete Video-Nachsorgetermine oder Fallbesprechungen planen. Dabei Teilnehmerrollen, Terminorganisation, Dokumentation und die Einsatzbedingungen Ihres Landes gemeinsam festlegen.

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Digital unterstützte Zusammenarbeit

CaringEyes

Wenn medizinisches Fachpersonal vor Ort Unterstützung benötigt, kann der Blick auf die konkrete Situation für die Rücksprache entscheidend sein.

Ansatz
Eine Datenbrille überträgt die Perspektive der anwendenden Fachkraft an zugeschaltete ärztliche Beteiligte.
BTA-Beitrag
Die Produktseite nennt die BTA als Entwicklerin des CaringEyes-Konzepts.
Stand und Einordnung
Öffentlich vorgestellte Lösung mit Demonstrations- und Anfrageangebot. Aus der Produktbeschreibung folgen weder nachgewiesene internationale Einsätze noch pauschale klinische Wirksamkeits- oder Einsparnachweise.
Für internationale Partner
Für Spitäler, Pflegeeinrichtungen und mobile Teams: einen begrenzten Anwendungsfall für die visuelle Rücksprache entwickeln. Vor dem Einsatz sind Aufgaben vor Ort, fachliche Zuständigkeiten, technische Eignung und landesspezifische Anforderungen abzustimmen.

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Forschungs- und Versorgungserfahrung

Erfahrungen aus Bayern für gemeinsame internationale Projekte.

Laufendes Innovationsfondsprojekt · Deutschland

moVe-it

Nach einem Schlaganfall kann die Versorgung einer Spastik eine koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Berufsgruppen erfordern.

Ansatz
Das Projekt kombiniert digitale Fallkonferenzen, Versorgungsmanagement und eine begleitende App; die neue Versorgungsform wird wissenschaftlich untersucht.
BTA-Beitrag
Die BTA ist Konsortialpartner und stellt sich als Studienzentrum Bayern Mitte vor. Ihre Projektseiten erläutern die Studien-App und die Einbindung in das Versorgungsnetz.
Stand und Einordnung
Laut Fördergeber laufend, Förderzeitraum 10/2025–09/2028. Ein verbesserter Gesundheitszustand ist ein Untersuchungsziel; abschließende Projektergebnisse werden hier nicht vorweggenommen.
Für internationale Partner
Für neurologische und rehabilitative Netzwerke in Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern: Erfahrungen zur Zusammenarbeit von Klinik, Praxis und Therapie als Grundlage für einen eigenen Pilot nutzen. Lokale Versorgungspfade, Finanzierung und Evaluation gemeinsam neu definieren.

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Abgeschlossenes Innovationsfondsprojekt · Bayern

Rise-uP

Menschen mit nicht-spezifischen Rückenschmerzen benötigen eine abgestimmte Versorgung, die ihr Risiko für anhaltende Beschwerden berücksichtigt.

Ansatz
Untersucht wurde ein Versorgungskonzept mit Risikoeinschätzung, Telekonsilen, elektronischer Dokumentation, Therapienavigator und Rücken-App.
BTA-Beitrag
Der Fördergeber führt die damalige Bayerische TelemedAllianz UG als Konsortialpartner auf. Die Ergebnisse sind Leistungen des gesamten Konsortiums.
Stand und Einordnung
Förderlaufzeit 04/2017–03/2021. Der G-BA-Beschluss vom 24.06.2022 beschreibt eine stärkere Schmerzreduktion nach zwölf Monaten und empfiehlt die Prüfung einer Überführung von Ansätzen. Das ist keine pauschale Bestätigung einer bundesweiten Regelversorgung.
Für internationale Partner
Für internationale Klinik- und Praxispartner: prüfen, wie sich Risikoeinschätzung, digitale Begleitung und fachärztliche Rücksprache in einen lokalen Versorgungspfad einfügen. Deutsche Projektergebnisse sind ein fachlicher Ausgangspunkt; die Wirkung im neuen Kontext ist gesondert zu untersuchen.

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Internationale Anwendungsfälle

So könnte die Zusammenarbeit Ihrer Einrichtung helfen.

Wählen Sie den Ausgangspunkt, der zu Ihrer Praxis, Ihrem Spital oder Ihrem Netzwerk passt.

Für Ordinationen und Arztpraxen: Nachsorge mit weniger Reiseaufwand

Eine Patientin lebt in Österreich und wurde in einer spezialisierten Klinik behandelt. Für medizinisch geeignete Nachsorgefragen könnte eine abgestimmte Videosprechstunde die Verbindung zur Klinik halten. Gemeinsam beschreiben wir, welche Termine digital möglich sind, wann eine Untersuchung vor Ort nötig ist und wie die örtliche Praxis eingebunden bleibt. Ziel ist ein verlässlicher Übergang zwischen den beteiligten Einrichtungen.

Für Kliniken und Spitäler: Expertise zwischen Standorten teilen

Ein Regionalspital in der Schweiz möchte komplexe Fälle regelmäßig mit einem spezialisierten Zentrum besprechen – im selben Land oder mit einem ausländischen Partner. Ein gemeinsamer Pilot kann Fallanmeldung, Unterlagen, Teilnehmerkreis, Videotermin und Ergebnissicherung festlegen. So wird aus einer technischen Verbindung ein nutzbarer fachlicher Ablauf.

Für Grenzregionen: Versorgung nach einem Aufenthalt im Nachbarland abstimmen

Nach einer Behandlung auf der anderen Seite der Grenze benötigen Hausarzt, Klinik und gegebenenfalls Reha-Team einen klaren Übergabeprozess. Denkbar sind geplante digitale Übergabegespräche mit festgelegten Verantwortlichen und sicher bereitgestellten Befunden. Ziel des Vorhabens wäre, Rückfragen zu erleichtern und vereinbarte nächste Schritte nachvollziehbar zu machen.

Für Pflege und mobile Versorgung: Unterstützung am Einsatzort prüfen

Eine Pflegeeinrichtung oder ein mobiles Team möchte bei ausgewählten Situationen ärztliche Expertise hinzuziehen. Videokommunikation oder die Perspektive einer Datenbrille können im Pilot erprobt werden. Das lokale Team definiert mit den medizinischen Partnern die geeigneten Situationen, die Grenzen der Fernunterstützung und den Weg zur persönlichen Versorgung.

Für Hochschulen und Versorgungsnetze: gemeinsam lernen und evaluieren

Partner aus mehreren Ländern können Schulungen, digitale Fallseminare oder ein Forschungsvorhaben gemeinsam entwickeln. Ein sinnvoller Start ist eine konkrete Fragestellung mit vergleichbaren Kriterien: Funktioniert der Ablauf? Wird er genutzt? Welcher Aufwand entsteht? Die BTA bringt ihre Projekt- und Weiterbildungserfahrung ein; Partner vor Ort ergänzen ihr Wissen über Versorgung und Ausbildung.

Die Beispiele beschreiben mögliche Kooperationen, keine bereits realisierten BTA-Auslandsprojekte. Umfang und Machbarkeit werden gemeinsam vereinbart.

Österreich · Schweiz · Europa und darüber hinaus

Ihr Gesundheitssystem ist der Ausgangspunkt.

Österreich: Ordinationen und Spitäler vernetzen

Sie möchten die Abstimmung zwischen niedergelassener Versorgung und Klinik verbessern oder digitale Nachsorge erproben? Für ein gemeinsames Vorhaben klären wir den konkreten Ablauf und den Umgang mit Befunden. ELGA ist die österreichische Infrastruktur für den Zugang zu Gesundheitsdaten; eine Videolösung muss dazu passend eingeordnet werden. Eine ELGA-Anbindung ist gesondert zu prüfen.

Telemedizin in Österreich · ELGA im Überblick

Schweiz: Praxen, Spitäler und Versorgungsteams verbinden

Sie möchten fachärztliche Rücksprache oder digitale Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen aufbauen? Wir können mit Ihnen einen geeigneten Pilot beschreiben. Die FMH bietet Empfehlungen zur Telemedizin. Für Dokumentenaustausch und Anschlussfragen sind die Schweizer EPD-Strukturen zu berücksichtigen; daraus folgt keine bestehende EPD-Integration von BTA-Produkten.

FMH Empfehlungen zur Telemedizin · EPD Informationen von eHealth Suisse

Grenzregionen: Übergänge gemeinsam gestalten

Für Partner etwa in Bayern und Österreich oder im Umfeld der Schweiz kann ein grenzüberschreitender Versorgungsablauf besonders relevant sein. Beginnen Sie mit einem konkreten Übergang zwischen Einrichtungen. Für europäische Vorhaben bieten nationale Kontaktstellen Orientierung zur Patientenmobilität; regionale Förderprogramme können eine zusätzliche Prüfmöglichkeit sein.

Kontaktstellen zur Patientenmobilität · Interreg Bayern–Österreich

Weitere Länder: Wissen übertragen und lokal entwickeln

Auch Kliniken, Hochschulen und Gesundheitsorganisationen außerhalb des deutschsprachigen Raums sind angesprochen. Gemeinsame Planung beginnt mit den vorhandenen Teams, der Infrastruktur und dem Bedarf vor Ort. Arbeitssprache, Übersetzung, Schulungen, Zeitverschiebung und erreichbarer Support gehören von Anfang an dazu. Ein möglicher Einstieg ist ein fachlicher Workshop mit klar definiertem Folgeschritt.

Qualität und Verantwortung

Grenzüberschreitend zusammenarbeiten – mit klaren Verantwortlichkeiten.

Informationssicherheit mit definiertem Geltungsbereich

Das veröffentlichte Zertifikat Nr. 491902 bescheinigt ein Informationssicherheitsmanagement nach ISO/IEC 27001:2022. Es umfasst die Führung und den Betrieb einer Integrations- und Kompetenzplattform für Telemedizin- und eHealth-Projekte. Die ausgewiesene Registrierungsperiode reicht vom 29.07.2025 bis 28.07.2028.

Geltungsbereich und veröffentlichtes Zertifikat ansehen

Für Ihre Einrichtung schafft der dokumentierte Geltungsbereich eine Grundlage für die Prüfung der Zusammenarbeit. Die Anforderungen an den konkreten Einsatz werden für jedes beteiligte Land gesondert geklärt.

Was wir für die beteiligten Länder klären

Versorgung: Handelt es sich um Fachaustausch, Beratung oder Fernbehandlung? Berufsrecht, Zulassung, Haftung und Vergütung müssen für die beteiligten Länder geklärt werden.

Daten: Welche Informationen sind nötig, wer darf sie verarbeiten und wo werden sie gespeichert? Bei Beteiligung der Schweiz sind auch die dortigen Vorgaben für Personendaten und Auslandsübermittlungen zu berücksichtigen. Orientierung des EDÖB.

Technik: Datenformate, Identitäten, Berechtigungen, Schnittstellen und Tests vereinbaren.

Betrieb: Verantwortliche, Vertretung, Support, Ausfälle und Qualitätskontrollen festlegen.

Von der internationalen Anfrage zum gemeinsamen Pilot

Ein klarer Einstieg für Ihre Praxis oder Klinik.

Dieser Vorschlag für die Projektplanung wird an Ihr Land, Ihre Organisation und den vereinbarten Arbeitsumfang angepasst.

  1. Ihr Land und Ihren Bedarf kennenlernen

    Welche Einrichtung, welches Land, welche Patientengruppe? Beschreiben Sie einen konkreten Ablauf, den Sie verbessern möchten.

  2. Partner und Zuständigkeiten abstimmen

    Medizinische Ansprechpartner beider Seiten sowie IT, Datenschutz und gegebenenfalls Kostenträger einbeziehen.

  3. Einen gemeinsamen Pilot beschreiben

    Teilnehmer, Sprache, Dokumentation, Datenflüsse, Zeitplan und messbare Ziele festlegen. Benötigte Schnittstellen konkret benennen.

  4. Teams vorbereiten und erproben

    Einweisung, Testtermine, lokale Unterstützung und Vorgehen bei Ausfällen vereinbaren. Mit überschaubarem Umfang beginnen.

  5. Den Nutzen vor Ort bewerten

    Rückmeldungen von Personal und Patienten, Aufwand, Ablaufqualität und technische Verlässlichkeit gemeinsam auswerten.

  6. Fortführung im Einsatzland planen

    Finanzierung, Personalzeit, Betrieb und Support abstimmen. Auf dieser Grundlage über weitere Standorte oder Partner entscheiden.

Internationaler Rahmen · geprüft am 02.10.2026

Welche Entwicklungen sind für Ihr Vorhaben relevant?

Europäischer Gesundheitsdatenraum

In Kraft, mit gestaffelter Anwendung

Die EHDS-Verordnung trat am 26.03.2025 in Kraft. Zentrale Regeln werden stufenweise anwendbar: ab 2029 unter anderem der Austausch von Patientenkurzakten und elektronischen Verordnungen, ab 2031 weitere Kategorien wie medizinische Bilder, Laborergebnisse und Entlassungsberichte.

Für Projekte: Primärnutzung für Versorgung und Sekundärnutzung etwa für Forschung unterscheiden; relevante Termine und noch konkretisierte Vorgaben in die Planung aufnehmen.

MyHealth@EU

Verfügbarkeit konkret prüfen

Die europäische Infrastruktur unterstützt den grenzüberschreitenden Austausch unter anderem von elektronischen Rezepten und Patientenkurzakten. Welche Funktion zwischen welchen Ländern nutzbar ist, muss aktuell geprüft werden.

Für Projekte: Kein allgemeiner Videodienst und keine automatische Verbindung beliebiger Kliniksysteme. Nationale Kontaktstellen und konkrete Anwendungsfälle berücksichtigen.

WHO Strategie

Digitale Gesundheit bis 2027

Die Weltgesundheitsversammlung verlängerte 2025 die globale Strategie für digitale Gesundheit bis 2027. Für 2028–2033 soll eine neue Strategie erarbeitet werden.

Für Projekte: Nationale Prioritäten, tragfähige Organisation und den Aufbau örtlicher Fähigkeiten einbeziehen; eine Strategie ist keine Produktzulassung.

Schweiz · DigiSanté

Nationale Digitalisierung mitdenken

DigiSanté ist das Schweizer Programm zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen mit einer Laufzeit von 2025 bis 2034.

Für Ihre Einrichtung: Den eigenen Pilot mit nationalen Entwicklungen zu Datenflüssen und Zusammenarbeit abgleichen. Daraus ergibt sich keine automatische Projektförderung oder Teilnahme der BTA.

DigiSanté beim Bundesamt für Gesundheit

Fragen aus Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern

Was internationale Partner vorab wissen möchten.

Wir sind eine Praxis in Österreich. Womit können wir beginnen?

Beschreiben Sie eine konkrete Gesprächs- oder Nachsorgesituation und nennen Sie die beteiligte Klinik oder Fachrichtung. Daraus lässt sich gemeinsam ein Vorschlag für einen begrenzten Pilot entwickeln. Medizinische Eignung, Zuständigkeiten und Vergütung in Österreich werden vor einer Umsetzung geklärt.

Wir sind ein Schweizer Spital. Muss das Vorhaben grenzüberschreitend sein?

Nein. Auch die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen innerhalb der Schweiz kann Ausgangspunkt sein. International ist dabei die Kooperation Ihrer Einrichtung mit der BTA. Schweizer Versorgungspartner und die örtlichen Rahmenbedingungen bestimmen den geplanten Ablauf.

Kann eine Klinik mit Patienten in einem anderen Land digital Kontakt halten?

Das kann eine Projektidee für geeignete Nachsorge- oder Abstimmungssituationen sein. Vor einer patientenbezogenen Umsetzung müssen die beteiligten Einrichtungen insbesondere medizinische Eignung, Berufsrecht, Haftung, Datenschutz, Dokumentation und Finanzierung für die betroffenen Länder prüfen.

Sind doccura oder CaringEyes bereits an ELGA oder das EPD angebunden?

Auf dieser Seite wird keine solche Integration zugesagt. Teilen Sie uns mit, welche Dokumente und Systeme Ihr Vorhaben benötigt. Die technische und organisatorische Machbarkeit einer Anbindung muss konkret geprüft und vereinbart werden.

In welchen Sprachen ist eine Zusammenarbeit möglich?

Nennen Sie Ihre gewünschte Arbeitssprache und die Sprachen der Anwender und Patienten. Verfügbare Unterstützung, Übersetzungen und Schulungsmaterialien stimmen wir vorab ab. Für mehrsprachige Vorhaben sollten auch die Dokumentation und die Verständigung in medizinischen Gesprächen geplant werden.

Gibt es Fördermöglichkeiten für internationale Kooperationen?

Je nach Region, Partnern und Projektziel können grenzüberschreitende Programme wie Interreg eine Prüfmöglichkeit sein. Die zuständigen Programmstellen beurteilen Förderfähigkeit und aktuelle Bedingungen. Eine Anfrage bei der BTA beinhaltet keine Förderzusage.

Welche Erfahrung bringt die BTA mit?

doccura, CaringEyes, die Beteiligung an moVe-it und Rise-uP sowie das Bildungsangebot bilden fachliche Anknüpfungspunkte. Die hier beschriebenen Versorgungsprojekte stammen aus Deutschland. Auf dieser Grundlage laden wir internationale Partner zur gemeinsamen Entwicklung eigener Vorhaben ein.

Welche Informationen sollten wir für den Erstkontakt senden?

Organisation, Land oder Region, Ansprechpartner, medizinische Fragestellung, mögliche Partner und gewünschte Arbeitssprache genügen für den Einstieg. Falls vorhanden, ergänzen Sie einen groben Zeitrahmen. Bitte senden Sie keine Patientendaten.

Offizielle Informationen für internationale Partner

Direkt zu den passenden Stellen in Ihrem Land.

Nutzen Sie diese Links für die Vorbereitung Ihres Vorhabens. Die genannten Institutionen sind Informationsquellen; ihre Nennung behauptet keine Partnerschaft mit der BTA.

  1. Österreich · Gesundheitsministerium

    Telemedizin in Österreich

    Grundlagen und Einordnung für digitale Versorgungsprojekte.

  2. Österreich · ELGA GmbH

    Elektronische Gesundheitsakte

    Orientierung zu Gesundheitsdaten und beteiligten Einrichtungen.

  3. Österreich und Europa · Gesundheitsportal

    Kontaktstellen zur Patientenmobilität

    Anlaufstellen für Fragen zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung.

  4. Schweiz · FMH

    Telemedizin in der ärztlichen Praxis

    Empfehlungen für die Planung telemedizinischer Konsultationen.

  5. Schweiz · eHealth Suisse

    Elektronisches Patientendossier

    Informationen zum EPD und zur Einbindung in die Schweizer Versorgung.

  6. Schweiz · EDÖB

    Personendaten ins Ausland übermitteln

    Orientierung für die Prüfung grenzüberschreitender Datenflüsse.

  7. Schweiz · Bundesamt für Gesundheit

    DigiSanté

    Nationaler Rahmen für die digitale Transformation im Gesundheitswesen.

  8. Bayern und Österreich · Interreg

    Grenzüberschreitende Projektideen

    Programm und Ansprechpartner zur Prüfung möglicher Kooperationen und Förderung.

  9. Europäische Kommission

    EHDS Zeitplan und Anforderungen

    Orientierung zu stufenweiser Anwendung und Datenverwendung.

  10. Europäische Kommission

    MyHealth@EU

    Informationen zum grenzüberschreitenden Austausch und zu verfügbaren Diensten.

  11. Weltgesundheitsorganisation

    Strategie für digitale Gesundheit

    Verlängerung bis 2027 und Auftrag für die nächste Strategieperiode.

  12. HL7 International

    FHIR verständlich einordnen

    Grundlagen des Standards für strukturierte Gesundheitsinformationen.

  13. G-BA Innovationsfonds

    moVe-it Projektprofil

    Projektstatus, Versorgungsmodell und wissenschaftliche Zielsetzung.

  14. G-BA Innovationsfonds

    Rise-uP Ergebnisse und Beschluss

    Ergebnisse und genauer Umfang der Transferempfehlung von 2022.

  15. University of New Mexico

    Project ECHO

    Externes Beispiel für virtuelles Mentoring und den Aufbau lokaler Fachkompetenz. Keine BTA-Referenz oder behauptete Partnerschaft.

Österreich · Schweiz · weitere Länder

Welche digitale Versorgung möchten Sie gemeinsam entwickeln?

Ob Ordination in Österreich, Spital in der Schweiz oder Klinik in einem weiteren Land: Erzählen Sie uns, wo digitale Zusammenarbeit Ihre Versorgung unterstützen könnte.

Ihr Vorhaben beginnt mit einem Gespräch.

Schreiben Sie uns mit dem Betreff „Internationale Zusammenarbeit“ und nennen Sie Ihre Organisation, Ihr Land, die medizinische Fragestellung und die gewünschte Arbeitssprache. Wir stimmen mit Ihnen ab, ob und in welchem Umfang eine gemeinsame Projektplanung in Betracht kommt.

Bayerische TelemedAllianz GmbH
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Bitte keine Patientendaten mitsenden.

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Redaktioneller Stand: 02.10.2026. Arbeitsumfang, Einsatzbedingungen und Verantwortlichkeiten werden projektbezogen vereinbart.