Die Bayerische TelemedAllianz (BTA) freut sich, das innovative Projekt „moVe-it“ vorzustellen. Ziel dieses Projekts ist es, die Behandlung von Spastik bei Schlaganfallpatienten durch ein fortschrittliches digitales Versorgungsmanagement zu verbessern. Dabei wird auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Einsatz modernster Telemedizin gesetzt.

moVe-it_Logo

Projektziele und Projektmaßnahmen
Das Projekt „moVe-it“ zielt darauf ab, die Lebensqualität von Patienten mit einer Spastik nach einem Schlaganfall zu erhöhen. Dies wird durch die Implementierung einer Botulinumtoxin-Behandlung in Kombination mit Physiotherapie erreicht. Die zentrale Rolle spielt dabei ein digitales Versorgungsmanagement, das eine kontinuierliche Betreuung der Patienten ermöglicht.

Kernkomponenten des Projekts sind:

  1. moVe-it-App: Eine speziell entwickelte App zur Unterstützung der Patienten bei der Selbstüberwachung und kontinuierlichen Begleitung ihrer Therapie.
  2. Interdisziplinäre Fallkonferenzen: Regelmäßige Besprechungen zwischen Hausärzten, Neurologen und Physiotherapeuten zur Erstellung patientenindividueller Therapiepläne.
  3. moVe-it-medical-Manager (mmM): Ein medizinischer Manager koordiniert die interdisziplinären Fallkonferenzen mit den anschließenden Therapiemaßnahmen und steht den Patienten und ihren Angehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Projektbeteiligte und Förderer
Das Projekt wird von einem Konsortium unter der Leitung der Mobil Krankenkasse durchgeführt.

Weitere wichtige Partner sind:

  • Bayerische TelemedAllianz GmbH – Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik
  • Schön Klinik Bad Aibling Harthausen – Prof. Dr. Klaus Jahn
  • Therapiezentrum Burgau – Prof. Dr. med. Andreas Bender
  • Universitätsklinikum Regensburg – Prof. Dr. med. Felix Schlachetzki
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin – PD Dr. med. Alexander Heinrich Nave
  • Kliniken Beelitz GmbH – Prof. Dr. med. Anna Gorsler
  • inav – privates Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH – Univ.-Prof. Dr. Volker Amelung
  • BKK Landesverband Bayern – Ines Bauer
  • BKK mkk – meine krankenkasse – Lars Straubing
  • Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e. V.) – Anne Jana Bartsch
  • Cortex Management GmbH – Berufsverband Deutscher Neurologen e. V. – Bernhard Michatz
  • Ärztenetz MEDI Bayern e. V.
  • GOIN Gesundheitsorganisation Region Ingolstadt e. V.
  • Arbeitskreis Rehabilitation von Schlaganfallpatienten und Schädelhirnverletzten in Bayern e. V. – Dr. med. Matthias Schaupp
  • Technische Hochschule Rosenheim – Prof. Dr. Petra Bauer
  • Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe – Dr. Michael Brinkmeier
  • Benedictus Krankenhaus Feldafing – Prof. Dr. med. Dirk Sander
  • IImtalkliniken GmbH – Dr. med. Peter Grein
  • Kreiskrankenhaus Schrobenhausen
  • Medical Park Berlin Humboldtmühle – Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Ebinger
  • Neurologie am Ostbahnhof – Dr. med. Thomas Heveling
  • Neurologie am Hackeschen Markt – Dr. med. Walter Raffauf
  • Berliner Schlaganfall-Allianz e. V. – Dr. med. Andreas Meisel
  • Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V. – Prof. Dr. med. Anna Gorsler
  • BIG direkt gesund
  • Audi BKK
  • BKK Akzo Nobel
  • BKK Faber-Castell & Partner
  • BKK VerbundPlus
  • Koenig & Bauer BKK
  • KRONES BKK
  • Salus BKK
  • Bergische Krankenkasse
  • Bertelsmann BKK
  • BKK24
  • BKK B. Braun Aesculap
  • BKK exklusiv
  • BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
  • BKK Herkules
  • BKK Linde
  • bkk melitta hmr
  • BKK Pfalz
  • BKK TECHNOFORM
  • BKK VDN
  • BKK Werra-Meissner
  • Continentale BKK
  • Heimat Krankenkasse
  • Merck BKK
  • Novitas BKK
  • R+V BKK
  • SBK Siemens-Betriebskrankenkasse
  • VIACTIV Krankenkasse
  • vivida bkk
  • WMF Betriebskrankenkasse

Laufzeit und Finanzierung
Falls das Konsortium eine Förderzusage vom Innovationsfond zum Jahresende erhält, würde es über einen Zeitraum von 36 Monaten von Juli 2025 bis Juni 2028 laufen.

Innovationsfonds und Meilensteine
Das Projekt „moVe-it“ wird im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens durch den Innovationsfonds gefördert. Im November 2023 haben wir erfolgreich die erste Stufe gemeistert. Am 28. Mai 2024 wurde der Vollantrag eingereicht, und nun warten wir gespannt auf das Ergebnis im November 2024.

Erwartete Ergebnisse
Durch die gezielte Verbesserung der Versorgung und die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit sollen die Spastiksymptome reduziert, die Lebensqualität der Patienten gesteigert und die Belastung der pflegenden Angehörigen verringert werden. Eine frühzeitige und leitliniengerechte Behandlung soll zudem langfristige Komplikationen verhindern und die Gesundheitskosten senken.